Psychologische Hilfsangebote und Beratung für Männer und Frauen mit Migrationshintergrund
✦ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage der CDU-Fraktion im Integrationsausschuss hat die Verwaltung des Gesundheitsamtes zur Situation psychologischer Hilfsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund Stellung bezogen. Laut Dr. Lisa Schneider lassen sich beim Sozialpsychiatrischen Dienst keine gehäuften Meldungen über verstärkte Familienkonflikte in dieser Bevölkerungsgruppe feststellen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Wartezeiten auf Psychotherapien generell lang sind und durch den Mangel an multilingualen Angeboten für Betroffene mit Sprachbarrieren noch verlängert werden können.
Die Stadt verfügt über verschiedene Beratungsstrukturen. Die Migrationsberatung, ein Zusammenschluss von Institutionen wie der Caritas, AWO und dem DRK, bietet Unterstützung in Sprachen wie Türkisch, Polnisch, Russisch, Arabisch, Georgisch und Kurdisch an. Ergänzend dazu existieren der Jugendmigrationsdienst der AWO, die medizinische Flüchtlingshilfe für traumatisierte Geflüchtete sowie das Angebot MIRA für Frauen. Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Beratungen auf Deutsch und Englisch an und kann bei Bedarf professionelle Dolmetscher über kommunale Mittel organisieren.
Hinsichtlich digitaler oder telefonischer Angebote verwies die Verwaltung auf bestehende Telefonsprechstunden der genannten Stellen sowie auf die App „mbeon“ des Paritätischen Verbandes und das Angebot von NORA e.V. Eine zusätzliche, stadtweite Beratungshotline hält die Verwaltung zum aktuellen Zeitpunkt nicht für erforderlich.
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