Schulpsychologischer Dienst
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf die Anfrage der CDU-Ratsfraktion zum Schulpsychologischen Dienst reagiert. Stand April 2022 sind in der Beratungsstelle 9,5 Stellen für Psychologinnen und Psychologen sowie weitere Stellen für Systemberatung und Verwaltung vorgesehen. Davon sind aktuell 6,3 Stellen im Bereich der Psychologie besetzt, was einer Besetzungsquote von 66 Prozent entspricht. Eine neue kommunale Stelle mit dem Schwerpunkt Inklusion soll zudem eingerichtet werden.
Der Beratungsbedarf ist laut Fachverwaltung durch die Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine gestiegen. Die Schulpsychologische Beratungsstelle unterstützt rund 100 Schulen und deren Beschäftigte sowie Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Während die Unterstützung für Lehrkräfte und Schulleitungen alle Jahrgangsstufen umfasst, ist das direkte Beratungsangebot für Schüler und Eltern derzeit aus Kapazitätsgründen auf die Klassen 1 bis 6 beschränkt. Die Wartezeiten variieren je nach Dringlichkeit zwischen wenigen Tagen bei Kriseninterventionen und bis zu drei Monaten bei weniger dringlichen Anliegen.
Ein Vorschlag, ein separates Angebot speziell für die Folgen der Pandemie einzurichten, wird von der Verwaltung nicht befürwortet. Zwar wird eine Aufstockung der Ressourcen zur Bewältigung der Folgen begrüßt, jedoch wird ein integrierter Ansatz bevorzugt. Da die Pandemie bestehende Probleme wie Schulabsentismus oder soziale Kompetenzdefizite verstärkt, sollen alle Fachkräfte sämtliche Anmeldungen bearbeiten, unabhängig von der Ursache der jeweiligen Problemlage.
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Beratungsfolge
- 07.06.2022kein Ergebnis hinterlegt
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