Grüne Infrastruktur – Umgestaltung Nordufer Ümminger See
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung informiert die Bezirksvertretung Bochum-Ost über Anpassungen bei der Umgestaltung des Nordufers am Ümminger See. Das Projekt ist Teil der „Grünen Infrastruktur“ und wird zu 90 Prozent durch EFRE-Mittel gefördert. Aufgrund von Gutachten zu den Bodenverhältnissen, die den Einsatz von Rüttelstopfsäulen zur Stabilisierung des Untergrunds erforderlich machen, wurde eine Planänderung vorgenommen. Diese dient dazu, den zeitlichen und finanziellen Rahmen der Fördermittel einzuhalten.
In Abstimmung mit der Bezirksregierung wurden die Pläne so angepasst, dass die ökologische Aufwertung im Fokus steht. Der Entréebereich sowie die Promenade werden von ursprünglich geplanten 12 bzw. 10 Metern auf jeweils 8 Meter Breite verringert, um mehr Vegetationsfläche zu schaffen. Im westlichen Bereich wird die Treppenanlage durch eine größere Schilfbucht ersetzt, wodurch eine Störung der dortigen Graureiherkolonie vermieden werden soll. Zudem werden die Bankstellplätze an der Promenade wasserdurchlässig befestigt.
Da die Fördersumme nicht erhöht wird, trägt die Stadt Bochum die anfallenden Mehrkosten vollständig. Die Maßnahmen müssen bis Ende 2023 abgeschlossen sein, um die Förderfähigkeit zu wahren. Der Baubeginn ist für Juni 2022 geplant und umfasst zunächst die Trockenlegung des Uferbereichs sowie den Bau einer Wasserweiche für den Harpener Bach.
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