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Antwort der Verwaltung

Preisanpassung Sozialticket

20221039 14.06.2022 Tiefbauamt

↳ Zugehörige Anfrage Preisanpassung Sozialticket · 09.03.2022
⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Fraktion DIE LINKE hat im Rahmen einer Anfrage die Möglichkeit einer Preissenkung des Sozialtickets in Bochum thematisiert. Die Verwaltung antwortete darauf, dass eine Reduzierung des Monatspreises auf 15 Euro ohne zusätzliche Landesförderung zu jährlichen Mehrkosten von etwa 1,24 Millionen Euro führen würde. Da dies den Fehlbetrag der BOGESTRA erhöhen würde, sei eine entsprechende Gegenfinanziereung erforderlich.

Bezüglich der staatlichen Zuwendungen gab die Verwaltung an, dass die Landeszuschüsse für die BOGESTRA im Jahr 2021 rund zwei Millionen Euro betrugen, wobei der Bochumer Anteil bei etwa 52 Prozent lag. Für die kommenden Jahre wird keine signifikante Änderung dieser Zuschüsse erwartet.

Bei einer Grundlage von etwa 50.000 Sozialtickets aus dem Jahr 2021 würden zusätzliche Aufwendungen von rund 1,2 Millionen Euro bei einem Preis von 15 Euro bzw. rund 1,0 Millionen Euro bei einer Halbierung des bisherigen Preises anfallen. Hierbei sind künftige Tarifanpassungen für die Jahre 2023 und 2024 noch nicht eingerechnet.

Hinsichtlich der Umsetzung wies die Verwaltung auf den hohen vertrieblichen Aufwand hin, da eine Beschränkung des günstigeren Tarifs nur auf Bochumer Nutzer eine Selektion der Fahrgäste erfordern würde. Eine solche Regelung könnte zudem zu einer Ungleichbehandlung gegenüber anderen Gebieten im BOGESTRA-Netzwerk, wie etwa Gelsenkirchen, führen.

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