Gedenktafeln Theresienstadt
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Ausschuss für Kultur und Tourismus nach dem aktuellen Stand bezüglich der Aufstellung von Gedenktafeln im Terezin Memorial angefragt. Die Verwaltung teilte mit, dass Anfragen bei den Gedenkstätten Auschwitz und Zamosc ohne Rückmeldung blieben, während das Salaspils Memorial keine vorhandenen oder geplanten Gedenktafeln bestätigte. Die Gedenkstätte Terezin bietet der Stadt Bochum jedoch die Möglichkeit, im dortigen Kolumbarium eine Tafel zur Erinnerung an die aus Bochum und Wattenscheid deportierten Menschen anzubringen.
Das Stadtarchiv regte ein Schulprojekt an, um den historischen Kontext dieser Gedenktafel in die lokale Erinnerungskultur einzubinden. An diesem Vorhaben sind der Kinder- und Jugendring Bochum e.V., das kommunale Integrationszentrum sowie die Erich-Kästner-Gesamtschule beteiligt. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich im Projekt mit historischen Hintergründen und Einzelschicksalen, um eine Inschrift und Gestaltung für die Tafel zu erarbeiten. Die Finanzierung soll durch die beteiligten Institutionen erfolgen. Die Projektergebnisse werden in eine Gedenkveranstaltung am 9. November 2022 einfließen. Sofern die Finanzierung einer Reise ermöglicht wird, ist geplant, dass die Projektbeteiligten im Jahr 2023 nach Terezin reisen, um die Gedenktafel im Namen der Stadt Bochum zu übergeben.
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