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Antwort der Verwaltung

Josef Anton Gera

20220866 19.05.2022 Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

↳ Zugehörige Anfrage Josef Anton Gera · 02.12.2021
⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die Grüne Fraktion Bochum-Mitte hat eine Anfrage zur Anerkennung eines vor 24 Jahren ermordeten Opfers als Opfer rechter Gewalt gestellt. Die Fragen der Fraktion umfassten die offizielle Anerkennung des Falls, die öffentliche Aufklärung über das Verbrechen sowie die Würdigung bestehender Gedenkarbeit. Zudem wurde nach der möglichen Benennung eines Platzes oder einer Straße sowie nach der Errichtung eines Mahnmals gegen Diskriminierung und Gewalt gefragt.

Die Verwaltung erklärte in ihrer Antwort, dass ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 1998 die Täter wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt, jedoch eine rechtsradikale Gesinnung ausdrücklich verneinte. Aus diesem Grund bestehe für die Verwaltung kein Anlass, von dieser Feststellung abzuweichen und den Vorfall als Opfer rechter Gewalt einzustufen. Für die Benennung von Straßen oder Plätzen sei die zuständige Bezirksvertretung verantwortlich.

Hinsichtlich der Gedenkarbeit verwies die Verwaltung auf bereits verlegte Gedenksteine für homosexuelle Opfer nationalsozialistischer Gewalt sowie auf Planungen für eine sogenannte „Stolperschwelle“. Um den Schutz vor Diskriminierung und Feindseligkeit gegenüber queeren Personen weiter zu fördern, wird eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe gebildet, die der Politik Vorschläge unterbreiten soll.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 168 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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