Grundstücksmarktbericht 2022
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat den Grundstücksmarktbericht 2022 veröffentlicht, der die Entwicklungen am Bochumer Immobilienmarkt für das Jahr 2021 zusammenfasst. Die Anzahl der Kaufverträge blieb mit 2.562 Abschlüssen im Vergleich zum Durchschnitt des letzten Jahrzehnts weitgehend konstant. Der Geldumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent auf rund 1,26 Milliarden Euro, während der Flächenumsatz ein Plus von 135 Prozent verzeichnete. Diese Entwicklung ist unter anderem auf Verkäufe großer landwirtschaftlicher und gewerblicher Flächen sowie Paketverkäufe im Wohnbausektor zurückzuführen.
Bei den unbebauten Wohnbaugrundstücken stieg die Anzahl der Veräußerungen um etwa 14 Prozent auf 57 Verkäufe, wobei der Durchschnittspreis von 389 Euro/m² auf 457 Euro/m² anstieg. Im Bereich der bebauten Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser erhöhte sich der Durchschnittspreis für Neubauten um rund 7 Prozent auf etwa 3.490 Euro/m². Bei ertragsorientierten Objekten, wie Mehrfamilienhäusern, stieg die Anzahl der Transaktionen um etwa 40 Prozent.
Die Bodenrichtwerte wurden flächendeckend um 12 Prozent angepasst. Im Zuge der Grundsteuerreform wurden zudem für Bereiche ohne bisherige Zonen, etwa für Wohnbaugrundstücke im Außenbereich, neue Bodenrichtwertzonen gebildet. Die Verwaltung führt eine hohe Nachfrage in guten Lagen an. Zur Information über die Marktentwicklung soll künftig Anfang Juli ein Jahreszwischenbericht erscheinen. Die detaillierten Daten sind online über das Portal boris.nrw.de abrufbar.
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Beratungsfolge
- 05.04.2022Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.
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