Entwässerung im Dorf Hiltrop
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Zusammenhang mit den Starkregenereignissen vom Juli 2021 angefragt, wie die Entwässerungssituation im Dorf Hiltrop kurzfristig verbessert werden kann. Hintergrund der Anfrage ist die Annahme, dass durch einen Neubau neue Fließwege entstanden sind, die zu Überschwemmungen in der Straße „Im Dorf Hiltrop“ führen könnten.
Die Verwaltung führt dazu aus, dass das Ereignis im Juli 2021 mit Regenmengen von 59 bis 86 l/m² eine statistische Wiederkehrzeit von über 100 Jahren aufwies. Die Bemessung der Kanalisation erfolgt nach geltenden Normen für Wiederkehrperioden von drei bis fünf Jahren, während die Überflutungsprüfung für Ereignisse bis zu einer Wiederkehrzeit von 30 Jahren durchgeführt wird. Laut Geländemodell liegt die Straße „Im Dorf Hiltrop“ aufgrund ihres Talverlaufs an der tiefsten Stelle, weshalb bei außergewöhnlichen Regenfällen Wasser über diese Fläche abfließt.
Hinsichtlich des Neubaus eines Lidl-Marktes stellt das Tiefbauamt fest, dass keine maßgebliche Veränderung des Geländes stattgefunden hat. Die geprüfte Entwässerungsplanung für das Grundstück ermöglicht die Rückhaltung von Regenwasser bei Ereignissen zwischen zwei und 30 Jahren durch Rinnen, Sinkkästen und Speicherräume. Damit sei eine verbesserte Rückhaltung auf der Geländefläche im Vergleich zu früheren Anforderungen erreicht worden. Für betroffene Anlieger bietet die Verwaltung Beratungen durch einen Starkregengefahrenberater an, um Maßnahmen zur Eigenvorsorge zu entwickeln.
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- 01.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
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