Kinderzimmer auf Zeit für die Umgangszeit getrennt lebender Elternteile
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“ hat im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie nach Möglichkeiten gefragt, Räumlichkeiten als „Kinderzimmer auf Zeit“ für getrennt lebende Eltern bereitzustellen. Ziel ist es, Eltern, die zur Wahrnehmung von Umgangszeiten aus anderen Städten nach Bochum anreisen, einen kindgerechten Rückzugsort zu bieten, um logistische und finanzielle Hürden zu verringern.
Die Verwaltung beschreibt die Situation für anreisende Eltern als herausfordernd. Neben Reise- und Übernachtungskosten können auch fehlende geeignete Räumlichkeiten sowie wetterbedingte Schwierigkeiten den Umgang erschweren. Hotelzimmer seien für einen altersgerechten Alltag mit Kindern kaum geeignet. Als bestehende Angebote nennt die Verwaltung das Projekt „Stark ins Leben – Spiel-Raum für Kinder und Väter“ des Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Wattenscheid e.V., das Räumlichkeiten in Wattenscheid und Werne zur Verfügung stellt, jedoch keine Übernachtungen ermöglicht. Zudem können städtische Kinder- und Jugendfreizeithäuser während der Öffnungszeiten genutzt werden, wobei die Privatsphäre dort begrenzt sei.
Eine Nutzung von Kindertagesstätten als „Kinderzimmer auf Zeit“ lehnt die Verwaltung aus fachlichen sowie versicherungsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründen ab. Die Räumlichkeiten der Kitas seien primär für die frühkindliche Bildung konzipiert und nicht für den Zweck einer wohnähnlichen Atmosphäre geeignet. Bezüglich günstiger Übernachtungsmöglichkeiten verweist die Antwort auf die private Initiative „Mein Papa kommt/Meine Mama kommt“.
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Dokumente
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Beratungsfolge
- 16.02.2022kein Ergebnis hinterlegt
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