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Antwort der Verwaltung

Migrantenselbsthilfeorganisationen unterstützen

20220136 08.06.2022 Kommunales Integrationszentrum Bochum

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ KI-Zusammenfassung

Die CDU-Fraktion hat im Integrationsausschuss angefragt, wie kleine Migrantenselbsthilfeorganisationen (MSO) stärker unterstützt werden können. Ein Vorschlag der Fraktion war die Einrichtung eines vierteljährlichen Spenden-Tausch-Marktes, um den Organisationen zur Generierung von Mitteln und zur Öffentlichkeitsarbeit zu verhelfen.

Die Verwaltung spricht sich gegen die Umsetzung eines solchen Marktes aus. Unter Verweis auf Erfahrungen aus früheren interkulturellen Wochen wird darauf hingewiesen, dass der finanzielle Ertrag im Verhältnis zum organisatorischen Aufwand gering ausfällt.

Als Unterstützungsmöglichkeiten nennt die Verwaltung die Beratung bei der Beantragung von Fördermitteln durch das Kommunale Integrationszentrum. Hierbei können Programme wie die Integrationsausschussförderung, „Demokratie Leben“, „Kulturrucksack NRW“ oder „KOMM-AN NRW“ genutzt werden. Ziel ist es, die Kompetenzen der MSO bei der Antragstellung zu erweitern und sie zur Nutzung von Zuwendungen zu befähigen.

Zur Vernetzung der Organisationen weist die Verwaltung auf bestehende Strukturen wie den Verein BONEM e.V. sowie städtische Plattformen wie die Demokratie- und Integrationskonferenzen hin. Das Kommunale Integrationszentrum begleitet zudem verschiedene Austauschformate, um die Zusammenarbeit der Akteure zu fördern.

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