Parallele Alternativrouten zur Königsallee
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Grünen im Rat hat im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur die Prüfung von Alternativrouten zur Königsallee angefragt. Ziel ist es, durch eine fahrradfreundliche Umgestaltung der parallel verlaufenden Verbindungsachsen – einerseits über die Pieperstraße und andererseits über den Hans-Schalla-Platz sowie den Waldring – eine attraktive Radanbindung an die Innenstadt zu gewährleisten. Dies wird durch den laufenden Umbau eines Teilstücks der Königsallee notwendig.
Die Verwaltung bestätigt die grundsätzliche Eignung beider Routen als Radverbindungen, weist jedoch auf bestehende Herausforderungen hin. In dicht bebauten Wohngebieten erschwert der parkende Fahrzeugverkehr auf Fahrbahnen und Gehwegen die Nutzung. Eine großflächige Befreiung der Straßen von parkenden Autos sei ohne den Ausbau von Quartiersgaragen nicht realisierbar. Zudem werden bauliche Unregelmäßigkeiten an Knotenpunkten sowie Beeinträchtigungen des Fahrkomforts durch Vorfahrtsregelungen auf der westlichen Route angeführt. Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung könnten unter anderem Einbahnstraßenregelungen, die Neugestaltung von Kreuzungen, geänderte Vorfahrtsberechtigungen oder Modale Filter umfassen, sofern diese im Detail geprüft und geplant werden.
Ein konkreter Zeitraum für eine Umsetzung, die zeitgleich mit der Fertigstellung des Königsallee-Teilstücks zwischen Arnikastraße und Wohlfahrtstraße erfolgen soll, konnte von der Verwaltung noch nicht benannt werden. Die Planungen werden nach Verfügbarkeit der Personalkapazitäten und unter Berücksichtigung anderer dringender Vorlagen aufgenommen.
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