Traditionskirmes im Frühjahr sowie im Herbst in Wattenscheid
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion zur Erweiterung der Gertrudiskirmes in Wattenscheid reagiert. Die Fraktion hatte vorgeschlagen, den Veranstaltungsbereich über die Friedrich-Ebert-Straße bis zum August-Bebel-Platz auszuweiten sowie das Rosenviertel und die Freiheitstraße zu integrieren. Zudem wurde eine Verlängerung der Kirmesdauer auf zehn Tage angefragt.
Die Verwaltung erklärte, dass die genannten Straßen und Plätze keine ausreichenden Flächen für größere Fahrgeschäfte bieten. Der August-Bebel-Platz sei aufgrund der Bebauung sowie seiner Nutzung als Ausweichplatz für den Wochenmarkt nicht geeignet. Eine Integration des Rosenviertels und der Freiheitstraße wurde bereits vor Jahren aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, da dort die Besucherfrequenz zu gering sei und das Risiko von Umsatzverlusten durch doppelte Sortimente bestehe. Zudem müssten dort die Anleiterstellen der Feuerwehr berücksichtigt werden.
Hinsichtlich einer zeitlichen Verlängerung gab die Verwaltung an, dass die Kirmes bereits neun Tage über zwei Wochenenden stattfindet. Ein zusätzlicher Tag würde den Aufbau früher beginnen lassen, was Auswirkungen auf den Wochenmarkt hätte, ohne den Schaustellern einen finanziellen Mehrwert zu bieten. Diese Einschätzung wurde in einem Gespräch mit den Vorsitzenden der Bochumer Schaustellervereine sowie im Einklang mit der Bochum Marketing GmbH bestätigt.
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