Antwort zur Errichtung von neuen Stacheldrahtzäunen im NSG Ruhraue
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf Anfragen der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen aus der Bezirksvertretung Bochum-Südwest bezüglich neuer Stacheldrahtzäune im Naturschutzgebiet (NSG) Ruhraue reagiert. Zu Berichten in sozialen Medien über ein verendetes Reh an den neuen Zäunen stellte die Verwaltung fest, dass bei Begehungen durch Mitarbeitende der Stadt und Jagdpächter kein Tier gefunden wurde. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung waren zudem lediglich Zaunpfähle gesetzt, die Drähte jedoch noch nicht gespannt.
Die Errichtung der Zäune erfolgte auf Anordnung der unteren Naturschutzbehörde. Es handelt sich um ortsübliche Weidezäune, die der Regionalverband Ruhr (RVR) entlang der Ruhrtaltrasse setzt, um artenschutzrechtliche Voraussetzungen für die Wegenutzung zu erfüllen und Vogelrastflächen vor Störungen durch Hunde zu schützen. Die Verwaltung erläuterte zudem, dass die Abgrenzung auch dazu dient, den Rückbau von Trampelpfaden zu sichern, da Barrieren in der Vergangenheit entfernt wurden.
An den bestehenden älteren Zäunen sind keine Änderungen geplant, da diese für die Schutzziele des Gebiets notwendig sind. Da Teile der neuen Zäune bereits beschädigt wurden, hat die Stadt Bochum Strafanzeige erstattet. Für die Zeit nach dem geplanten Flächenkauf durch die Stadt sieht die untere Naturschutzbehörde die Etablierung eines Rundweges vor, der jedoch aus Gründen des Artenschutzes nicht über die bisherigen Trampelpfade führen wird.
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