Gefahrensituation in der Stephanstraße
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stephanstraße in Bochum-Wattenscheid wird trotz ihrer Kennzeichnung als Anliegerstraße häufig als Verbindung zwischen dem Wattenscheider Hellweg und der Innenstadt genutzt. Aufgrund der geringen Straßenbreite und weitgehend unbefestigter Ränder ist das Einhalten des gesetzlich vorgeschriebenen Abstands von 1,50 Metern zwischen Radfahrern und dem restlichen Verkehr erschwert.
Der Bezirksbürgermeister hat dazu Fragen zur Kenntnisnahme der Verwaltung sowie zu möglichen Maßnahmen wie einer teilweisen Abbindung der Straße, einer Einbahnstraßenregelung oder der Widmung als Fahrradstraße gestellt. Die Verwaltung gab an, dass die Situation dem Tiefbauamt bekannt ist und derzeit Planungen für eine Umgestaltung der Stephanstraße laufen. Diese Pläne sollen im ersten Halbjahr 2022 den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden.
Im Rahmen dieser Planungen wird die Möglichkeit einer Abbindung geprüft, wobei auch Aspekte wie Wendemöglichkeiten und Umleitungsverkehr berücksichtigt werden müssen. Eine Einbahnstraßenregelung wird von der Verwaltung kritisch betrachtet, da sie zu Verkehrsverlagerungen führen und die Geschwindigkeit erhöhen könnte, ohne die Engstellenproblematik zu lösen. Die Auswertung aktueller Verkehrszählungen zur Prüfung einer Fahrradstraße soll ebenfalls im kommenden Jahr Ergebnisse liefern.
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