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Verwaltung prüft KI-Assistenzsysteme statt Woggybot für Wohngeldstelle

Beitrag vom 27. April 2026

Archivierter Redaktionsbeitrag aus dem Ratskompass (wird abgewickelt). Dieser Beitrag bezieht sich auf keine einzelne Rats­vorlage — aktuelle Vorlagen und Sitzungen findest du über die Suche.

Verwaltung prüft KI-Assistenzsysteme statt Woggybot für Wohngeldstelle

Die Stadtverwaltung sieht Künstliche Intelligenz als zukunftsorientierte Alternative zum von der Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt vorgeschlagenen Woggybot. Die Bearbeitungszeiten bei Wohngeldanträgen bleiben weiterhin bei drei bis sechs Monaten.

BeratungsfolgeDatumGremiumErgebnis07.05.2026Ratnoch nicht beraten27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beratenRatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet. Die Stadtverwaltung sieht Künstliche Intelligenz als zukunftsorientierte Alternative zum von der Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt vorgeschlagenen Woggybot. Die Bearbeitungszeiten bei Wohngeldanträgen bleiben weiterhin bei drei bis sechs Monaten. Bearbeitungszeiten noch nicht grundlegend verbessert Die Wohngeldstelle steht weiterhin vor einem hohen Antragsvolumen und hat ihre Rückstände zwar reduziert, aber noch nicht beseitigt. Durch eine befristete Sonderarbeitsgruppe von Oktober 2025 bis März 2026 konnte ein erheblicher Anteil alter Anträge abgebaut werden. Die Bearbeitungsdauer von Erstanträgen liegt normalerweise zwischen drei und sechs Monaten, abhängig von der Vollständigkeit der Unterlagen und der Mitwirkung der Antragsteller. Ratskompass-NewsletterNeue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.Jetzt abonnieren Neue Organisationsstruktur seit April in Kraft Seit dem 1. April 2026 ist eine neue, weniger kleinteilige Struktur der Wohngeldstelle in Kraft, die verschiedene Antragsvolumina in den Sachbereichen besser ausgleichen soll. Weitere umgesetzte Maßnahmen umfassen: Ersatz der unproduktiven Hotline durch einen organisierten Rückmeldeservice Einheitliche Sachstandsanzeige in allen Wohngeldakten Verstärkung des Servicepoints durch Wohngeldsachbearbeiter während aller Öffnungszeiten Verwaltung favorisiert KI-Technologie gegenüber RPA Die Verwaltung bewertet den Woggybot als Robotic Process Automation (RPA) grundsätzlich als begrenzt einsetzbar. RPA automatisiert lediglich wiederkehrende, regelbasierte Tätigkeiten wie Dateneingaben und stößt bei komplexen, einzelfallbezogenen Sachverhalten an seine Grenzen. Eine marginale Entlastung der Sachbearbeitung wäre realisierbar, jedoch sieht die Verwaltung den Einsatz von Künstlicher Intelligenz als zielführender und zukunftsorientierter an. Kontakte zu anderen Kommunen bereits geknüpft Die Fachbereiche Organisation und Amt für Soziales prüfen gegenwärtig den Einsatz von KI-Anwendungen für die Wohngeldstelle. Am 4. November 2025 fand ein telefonischer Austausch mit der Stadt Nürnberg statt. Zusätzlich wurden Kontakte zu den Wohngeldstellen in Düsseldorf, Dortmund und Herne geknüpft, um Erfahrungsberichte einzuholen. Eine Marktanalyse wurde bereits vorgenommen. Die Stadt Nürnberg hat nach eigenen Angaben nach der Einführung des Woggybots zusätzlich ein KI-Assistenzsystem beschafft, was die Einschätzung der Bochumer Verwaltung zur begrenzten Wirksamkeit von RPA stützt. UnterlagenAnfrage (20260848)Einsatz des Woggybots bei der Wohngeldstelle zur schnelleren Antragsbearbeitung (PDF)Vorgang im RatsinformationssystemAntwort der Verwaltung (20260989)Einsatz des Woggybots bei der Wohngeldstelle zur schnelleren Antragsbearbeitung (PDF)Vorgang im Ratsinformationssystem