Bochum Transparent

CDU-Fraktion fordert Klarheit über Veloroute 1 und Verkehrsberuhigung in Riemke

Beitrag vom 10. Februar 2026

Archivierter Redaktionsbeitrag aus dem Ratskompass (wird abgewickelt). Dieser Beitrag bezieht sich auf keine einzelne Rats­vorlage — aktuelle Vorlagen und Sitzungen findest du über die Suche.

⚠ Vorlage zurückgezogen

Diese Ratsvorlage wurde im Bochumer Ratsinformationssystem am 13. April 2026 zurückgezogen oder durch eine Neufassung ersetzt. Der ursprüngliche Inhalt bleibt als redaktionelle Dokumentation erhalten.

Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte soll in ihrer Sitzung am 22. Januar 2026 über den aktuellen Planungsstand der Radschnellverbindung und weitere verkehrliche Maßnahmen rund um den Riemker Markt informiert werden.

Die CDU-Fraktion hat eine umfangreiche Anfrage zum Sachstand der Veloroute 1 im Stadtteil Riemke eingereicht. Bezirksvertreter David Schary will von der Verwaltung wissen, welcher konkrete Trassenverlauf aktuell vorgesehen ist – insbesondere ob die Route über „Auf der Markscheide" oder „Am Wiedelskamp" führen soll.

Superblock-Konzept abgelehnt

In der Anfrage macht die Fraktion deutlich, dass der sogenannte „Superblock"-Ansatz für den Bereich Riemker Markt, Eduardstraße, Am Hausacker und Windhorststraße politisch nicht weiterverfolgt werden solle. Die damit verbundene Quartierszerschneidung werde nicht als geeignetes Instrument angesehen. Gleichzeitig bestehe aber weiterhin Bedarf an wirksamen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Sicherheit für Fuß- und Radverkehr.

Sieben Fragen an die Verwaltung

Die Christdemokraten wollen unter anderem erfahren, nach welchen Kriterien die verschiedenen Trassenführungen bewertet wurden und welche konkreten baulichen Maßnahmen geplant sind – etwa Querungshilfen, Schutzstreifen oder Modalfilter. Zudem fragt die Fraktion nach kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie nach einer möglichen Evaluation von Schleichverkehren im Umfeld.

Abschließend interessiert die CDU, welche Beteiligungsformate für die Anwohnerinnen und Anwohner vorgesehen sind.