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Änderungsantrag

Eine Stadt liest ein Buch - Änderungsantrag der AfD-Fraktion -

20260407 12.02.2026 Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert

✦ Zusammenfassung

Reduzierte Förderung vorgeschlagen

Die AfD-Fraktion unter Vorsitz von Ulrich Fuchs unterstützt grundsätzlich die von SPD und Grünen initiierte Leseaktion, möchte jedoch die Finanzierung deutlich reduzieren. Statt einer "Finanzierung durch Steuergeld im fünfstelligen Bereich" soll die Aktion hauptsächlich durch bürgerschaftliches Engagement und bereits vorhandenes städtisches Personal realisiert werden.

Konkret beantragt die AfD einen Druckkostenzuschuss von lediglich 1.000 Euro für Werbeplakate. Diese sollen von Bochum Marketing erstellt und teilnehmenden Buchhandlungen und Cafés zur Verfügung gestellt werden. Die Bewerbung soll über städtische Kanäle wie die Stadtbibliothek, die Bochum App und Infoscreens erfolgen.

Orwell als Buchvorschlag

Als konkreten Literaturvorschlag bringt die AfD George Orwells dystopischen Roman "1984" ein. In der Begründung bezeichnen die Antragsteller das Werk als "aktuell und relevant" für die gegenwärtige politische und gesellschaftliche Situation. Sie verweisen dabei auf "Zensurbestrebungen", "Sprech- und Denkverbote" sowie "Demonstrationen im Stile von 5-Minuten-Hass-Shows".

Die AfD argumentiert, dass dieser Buchvorschlag dem ursprünglichen SPD/Grünen-Anliegen entspreche, sich mit der "Lebensrealität junger Menschen" zu beschäftigen.

Verfahren im Ausschuss

Der Änderungsantrag wird am 12. Februar 2026 im Ausschuss für Kultur und Tourismus unter Vorsitz von Batıkağan Pulat behandelt. Er bezieht sich auf die Vorlage 20260258 der SPD/Grünen-Fraktion zur Unterstützung der stadtweiten Leseaktion.

Dokumente

Beratungsfolge

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