700 Jahre - 700 Frauen
✦ KI-Zusammenfassung
In der Sitzung des Beirates für Frauen, Geschlechtergerechtigkeit und Emanzipation wurde das Projekt „700 Jahre – 700 Frauen“ thematisiert. Eine Mitarbeiterin des Referats für Gleichstellung, Familie und Inklusion stellte Postkarten sowie ein Poster vor, die sieben ausgewählte Bochumer Frauen zeigen. Zudem wird eine interaktive Karte mit Informationen zu 70 Frauen auf der Website der Stadt Bochum verfügbar sein.
Der Beirat hat zwei Empfehlungen an die Verwaltung und den Ausschuss für Kultur und Tourismus ausgesprochen. Erstens sollen bei künftigen Straßenbenennungen vermehrt weibliche Namen berücksichtigt werden, wobei die Sammlung der 700 Frauen als Quelle zur Namensfindung dienen kann. Zweitens wurde angeregt, einen Raum in der Stadtbücherei im neuen „Haus des Wissens“ nach einer bedeutenden Bochumerin zu benennen.
Die Verwaltung nahm zu dem Vorschlag bezüglich der Raumbenennung Stellung. Das Projekt „Haus des Wissens“, welches die Stadtbücherei, die Volkshochschule, Teile der UniverCity und eine Markthalle vereint, basiert auf einem Konzept von offenen Flächen. Da im Raumprogramm kaum abgeschlossene Räumlichkeiten vorgesehen sind, ist eine Benennung nach einer Einzelperson schwierig umsetzbar. Die Verwaltung wies jedoch darauf hin, dass das Thema Geschlechtergleichheit bereits in den Programminhalten der beteiligten Institutionen verankert ist.
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